D-Jugend | Niederlage gegen BSC Rehberge
Am Sonntag, den 20. November, unterlagen die D-Juniorinnen von Pro Sport deutlich dem Liga-Konkurrenten BSC Rehberge. Mit 12:26 trennten sich die in der Tabelle bis dato dicht zusammenstehenden Vereine. Damit bleibt die jahrgangsjüngere D-Mannschaft weiterhin auf einem schweren Weg. Das sollte dennoch nicht beunruhigen, da die sich zeigenden Ausbildungserfolge und perspektivische Ausblicke für die Rückrunde und die folgende Saison Mut machen können, die jetzige Durststrecke zu überwinden.
Einige wesentliche Gründe für die Niederlage am Wochenende sind darin zu sehen, dass erstens der Gegner nach Ballgewinn vor allem in der ersten Halbzeit (Manndeckungspflicht) in schnelle Gegenstöße umschalten konnte, während unsere Spieler nach einem Ballverlust diesem noch zu lange hinterher trauerten. Rund zwei Drittel der Tore, die Rehberge erzielen konnte, vielen in der ersten Halbzeit. Damit bleibt die Manndeckungshalbzeit weiterhin die Schwachstelle im Deckungsspiel der Mannschaft.
Der Jahrgangsunterschied zwischen beiden fast im reinen Jahrgang spielenden Mannschaften ist ein weiterer Grund, dass Spiele für das junge PSB-Team doppelt so schwer sind. Sind müssen sie sich nicht nur gegen Spielerinnen erwehren, die bereits ein Jahr D-Jugend-Spielerfahrung gesammelt haben, sondern auch körperlich überlegen sind. Doch hat die Mannschaft beispielsweise im Spiel gegen BVB gezeigt, dass körperliche Überlegenheit kein Grund sein muss, sich geschlagen zu geben.
Ein dritter Grund, der die Mannschaft um Gerald Hartwig gerade verfolgt, ist der Personalmangel auf Grund von Verletzungen und wochenendlichen anderen Vorhaben der Spielerinnen, so dass die Mannschaft selten vollständig antreten kann. So muss die D-Jugend vor allem unseren E-Jugendspielerinnen Eline Halama und Edona Salahi danken, die sich z.T. dauerhaft in der D-Jugend engagieren. Julia Kaminiski, bisher verlässliche Torschützin und wichtige Aufbauspielerin, hat sich im letztwöchigen Training verletzt. Eine erste Diagnose hat eine mehrmonatige verletzungsbedingte Aussetzungsphase prophezeit. Alle anderen Spieler müssen somit mehr Verantwortung übernehmen.
Der vierte und letzte Grund für das enttäuschende Ergebnis sind zahlreiche Schusslichkeits- und Technikfehler die in einem schweren Angriffsspiel wenig Sicherheit gaben. Die Rückräume waren zu wenig anspielbar, um das Spiel kreativ voranzutreiben.
Es bleibt festzuhalten, dass die Mannschaft weiterhin fleißig trainieren muss, die Stimmung in der Mannschaft sich aber weiterhin auf einem gutem Niveau befindet und sich niemand um die sportliche Entwicklung der Sportlerinnen sorgen muss. Mit der Zeit, ein wenig mehr Personalkonstanz, weniger Verletzungspech und Training werden sich die Erfolge einstellen.
