3. Frauen | Hart erkämpfter Sieg

Am vergangenem Wochenende traf die dritte PSB-Mannschaft auf die Stadtligavertretung des HSG OSC-Friedenau. „Jugendliche Dynamik gegen altes Eisen“ - unter dieser Überschrift hätte das Spiel beworben werden können, würde man sich Geburtenjahrgänge der Spielerinnen auf dem Papier ansehen. In ungewohnte Besetzung auf Bank und Feld traten die Pro Sportlerinnen im Sachsendamm an.

Von jugendlicher Dynamik des PSB-Teams war leider wenig zu sehen, um so mehr spürten die Spieler das „harte Eisen“ des Gegners. Im einem körperlich hart umkämpften Spiel – teilweise am Rande der Fairness – gelang es letztendlich, zwei Punkte aus Schöneberg nach Mitte zu entführen.



Verstärkt mit Kathi Heise, Marlen Holtmann und Hanna 'Tabsi' Schümann aus der vierten Mannschaft trat das Team beim OSC an. Die ersten Minuten waren geprägt von Unsicherheit und Fehlern auf beiden Seite. Keine Mannschaft fand in ihr Spiel. Die von Beginn hohe und gar teilweise übermäßige Härte verhinderte einen Spielfluss. Das eigene Angriffsspiel wirkte zu konzeptlos, zu früh wurde der Torabschluss gesucht, zu wenig Bewegung wurde in das eigene Angriffsspiel investiert, zu wenige Torchance wurden erfolgreich abgeschlossen, um in ein sicherer Spiel zu finden. In der Abwehr bereitete den Damen vor allem das Spiel über den Kreis starke Probleme. Unvermittelte Würfe aus dem Rückraum könnten durch rechtzeitiges Attackieren oder Blocken oft nicht verhindert werden.

Dennoch gelang es der Mannschaft nach einer zerfahrenen ersten Viertelstunde einen 4-Tore-Abstand bis zur Halbzeit herauszuarbeiten und sich somit mehr eigene Sicherheit zu erarbeiten (8:12).

 

Der zweite Durchgang war von ähnlicher Härte geprägt. Doch das Spiel über den Kreis des Gegners konnte zunehmend besser unterbunden werden. Durch eine konzentriertere Deckungsarbeit und einen gehaltenen 3- bis 4-Torevorsprung ließ es sich verschmerzen, nicht jede Torchance bei Anhieb zu verwandeln.

Schmerzlich hingegen stand zu Buche, dass sich sowohl Tabsi Schümann als auch Jana Wahnschaffe im Spiel verletzt haben. So war der hart erkämpfte und letztendlich doch verdiente Sieg nur mit halber Freude zu genießen.

Allein acht gelbe Karten, elf 7-Meter sowie (nur) zwei Zeitstrafen wurden innerhalb des Spiels verteilt. Es gelang dem alleinpfeifenden Schiedsrichter leider nicht, unfaire sportliche Härte aus dem Spiel zunehmen.




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