1. Frauen | Pokalspiel gegen Ligakonkurrenz gewonnen
Der Gegner im erstem Pokalspiel in dieser Saison war keine Mannschaft aus einer anderen Spielklasse sondern der direkte Konkurrent aus der Ostsee-Spreeliga, den man zwar in diesem Jahr schon bezwang, es aber immer eine knappe Angelegenheit war.
Das dies ein Heimspiel war scheint zunächst kein Vorteil, denn bekanntlich ist die Heimspielbilanz unterirdisch. Das letzte Heimspiel gewann man im Frühling gegen selbigen Gegner – den Berliner TSC II.
Hinzu kam, dass mit Franziska Korte, Katrin Klemm und Maxi Schmohl gleich 3 Stammkräfte fehlten. Doch wie schon im Spiel gegen Oranienburg laufen die Prosportdamen unter diesem Druck erst richtig zu Hochtouren auf.
Konzentriert startete man in die Partie, technische Fehler und damit verbundene Ballverluste gab es auf Seiten der Prosportler kaum. TSC verlor hingegen einige Male den Ball, sodass Gegenstöße in Tore umgemünzt werden konnten.
Mannschaftlich geschlossen präsentierte sich das Team von Andreas Keter, langes geduldiges Durchpassen bis auf die Außen wurde belohnt. Carolin Schmidt traf 3 Mal auf spektakuläre Weise von der Eckfahne, Christin Frommholz sorgte für das nötige Tempo mit ihren Gegenstößen, Laura Conrad und Jana Mallinowski sorgten über das gesamte Spiel hinweg für Druck aus der 2. Reihe und Christina Schulze überzeugte ebenfalls von der Außenposition. Ronja Flemmig führte ruhig Regie und Anne Maria Hoffmann sorgte für tolle Sperren am Kreis. Die gesamte Mannschaft zog an einem Strang und stellte die Damen des TSC in der Abwehr vor Probleme.
Mit einem sicheren Polster zur Halbzeit (14:7) ging es nach dem Wiederanpfiff konstant weiter. Natürlich gab es Hochs und Tiefs, doch in kritischen Momenten 10 Minuten vor Abpfiff blieb die Mannschaft auch Dank der soliden Torhüterleistung im Fluss. Man verzichtete erfolgreich auf die normalerweise aufkommende Hektik und spielte unbeirrt weiter.
Ungefährdet konnte nun endlich der ersehnte Heimsieg in dieser Saison gefeiert werden. Der Endstand lautete 24:17 und dieser gibt den Damen hoffentlich Mut für die kommenden Spiele bis zum Jahresende.
