1. Frauen | Und wöchentlich grüßt das Murmeltier…

Letzten Samstag spielte die erste Frauenmannschaft vor heimischer Kulisse gegen Fortuna Neubrandenburg und nach dem letzten Remis sollte nun der ersehnte Heimsieg eingefahren werden. Leider fiel an diesem Wochenende Maxi Schmohl Grippe bedingt aus und auch Franzi Korte war durch eine Blasenentzündung beeinträchtigt.


Hoch motiviert erwischte die Start-Sieben seitens Pro Sport einen gelungenen Auftakt  in die Partie. Durch hohes Tempo und eine druckvolle „Zweite Welle“ wurden die Außen erfolgreich in Szene gesetzt und schnell ging man mit 3:0 in Führung. Die Abwehr stand, die Spielzüge funktionierten und die Stimmung war entspannt.


Nach 15 Minuten begann sich das Blatt zu wenden. Immer mehr technische Fehler schlichen sich ein und das Aufbauspiel der Pro Sport Damen wurde fortlaufend nervöser. Wie auch in vergangenen Spielen wurden einfache Torchancen nicht verwertet. Der Gegner nutzte die Gelegenheit und gab nun den Ton an. Tor für Tor schmolz der Vorsprung, sodass man zum Halbzeitpfiff mit einem Zwei-Tore-Rückstand in die Kabine verschwand. (10:12)


Das sollte jedoch nicht das Ende vom Lied sein, mit neuer Frische ging es zurück aufs Parkett, um das Ziel Heimsieg zu verwirklichen. Doch was die Gastgeberinnen nun auf dem Spielfeld zeigten, war nicht vielversprechend. Die Mannschaft stand sich immer wieder selbst im Weg. Auch wenn sich einige Angriffe in der Abwehr verliefen, war die Torchancenverwertung das größte Manko. Sieben-Meter, Konter und freie Würfe wollten einfach nicht rein.


Demotiviert vom Misserfolg kam es auch immer häufiger zu Unstimmigkeiten in der Abwehr, sodass es in der 45. Minute 14:21 für Neubrandenburg stand. Die Auszeit musste her. Mit etwas Risiko wurde die Abwehr offensiv gestellt, um leichte Ballgewinne zu erziele. Gesagt, getan und der Ball war im Netz. Immer wieder wurde der schnelle Angriff eingeleitet und durch die Außenspieler erfolgreich abgeschlossen. Insbesondere Carolin Schmidt konnte mit ihren drei schnellen Treffern von Linksaußen zur Aufholjagt beitragen und Sabine von Angern hielt in der letzten Viertelstunde durch klasse Paraden das Team im Spiel. Wie so oft machte es in den Köpfen zu spät klick, sodass die verbleibende Zeit nicht mehr ausreichte, um das Spiel nochmal zu drehen. Enttäuscht verlor man mit 20:23.


Carolina Heyer



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