1. Frauen | Immer noch kein Heimsieg
Am vergangenen Samstag war der Aufsteiger Brandenburg West zu Gast. Dieser sorgte schon im Laufe dieser Saison für die ein oder andere Überraschung und die Prosportler musste endlich einen Heimsieg erringen.
Zunächst agierte die Mannschaft von Andreas Keter hoch konzentriert. Zahlreiche Ballverluste der Brandenburger verhalfen den Prosport-Damen zu einer schnellen und deutlichen Führung. Die erste Viertelstunde waren sie die spielbestimmende Mannschaft. Einerseits gelangen einfache Tore aus dem Rückraum, andererseits feierte man fast jeden Gegenstoß konsequent mit einem Torerfolg. Doch nach einer 10:3-Führung und der Auszeit der Brandenburger kamen diese deutlich besser ins Spiel. Tor um Tor verringerte sich der Vorsprung. Unnötige 2-Minuten-Strafen hatten zur Folge, dass man kurzzeitig zu 4. gegen 6 Brandenburger spielte. Die nutzen ihre Chance und verkürzten bis zu Halbzeit auf ein 15:14.
Nach der Halbzeit blieb es dabei, dass die Spielzüge der Prosportler keinen nennenswerten Effekt erzielten. Aus dem Rückraum kamen weder Druck noch Tore. Im gesamten Spielverlauf fielen 80% der Tore durch Gegenstöße oder über Außen. Zum Glück machten die Brandenburger noch genug Fehler, dass man das Spiel mit den Gegenstößen offen halten konnte. Dass die Führung nicht schon viel eher abgegeben wurde, war 15 Minuten vor Spielende auch zu großen Teilen Leonie Schäfer zu verdanken. Sabine von Angern fehlte an diesem Tag, so dass Leo durchspielen musste und mit ihren Paraden Mitte der 2. Halbzeit die Führung vorerst festhalten konnte.
Leider konnte Sie die unzähligen Siebenmeter nicht abwehren und somit gelang 7 Minuten vor dem Spielende der Ausgleich und sogar die Führung für die Brandenburger. In einem letzten Kraftakt hielt man zum Ende des Spiels noch ein 29:29 fest. Die PSB-Damen hatten zwar in der letzten Spielminute noch mit einem Siebenmeter die Chance den ersehnten Heimsieg einzufahren, doch dies war ihnen dann nicht gegönnt. Die Punkte wurde verdient geteilt, denn trotz langer Führung war das Spiel und die Torausbeute wieder viel zu unkonstant und die spielerische Überlegenheit kam durch zahlreiche Unkonzentriertheiten nicht zum tragen.
Immerhin ist das Unentschieden der erste Schritt zum Heimerfolg.
Erneut kam es an diesem Wochenende zu überraschenden Ergebnissen der Begegnungen.
Regionalliegaabsteiger Spandau schafft gegen Aufsteiger Neuölln nur ein 21:21. Altlandsberg verliert gegen Fortuna Neubrandenburg mit 20:24.
Und Rostock gewinnt gegen Frankfurt mit 30:29.
